🌊 Wie Reinigungsmittel unsere Gewässer belasten
warum das auch dich betrifft
Mikroplastik besteht aus winzigen Kunststoffpartikeln unter fünf Millimetern Größe. Es entsteht entweder absichtlich (z. B. als Zusatzstoff in Produkten) oder durch den Zerfall größerer Plastikgegenstände.
In Reinigern wird es oft als Zusatz für Glanz, Bindung oder Duftträger eingesetzt – meist völlig unbemerkt.
Tenside, Enzyme, Konservierungsstoffe, synthetische Duftstoffe, Lösungsmittel – eine ganze Chemie-Liste.
Einige davon sind toxisch für Wasserorganismen, andere nur schwer biologisch abbaubar.
Und viele davon: komplett unnötig.
Schon geringe Mengen bestimmter Substanzen können das Hormonsystem von Tieren verändern, Organe schädigen oder die Fortpflanzung stören.
Kleine Tiere trifft es zuerst – aber sie bilden die Basis des gesamten Ökosystems.
Was ihnen schadet, fällt am Ende auf uns zurück.
Über das Wasser kommen Rückstände zurück in unser Leben – in die Nahrung, ins Trinkwasser, in unser Blut.
Studien zeigen: Mikroplastik, Duftstoffe und Konservierer wurden in menschlichem Gewebe und sogar in der Plazenta nachgewiesen.
Was wir ins Wasser geben, kommt irgendwann zu uns zurück.
„Stark“ heißt nicht automatisch „besser“.
Viele aggressive Reiniger bringen keinen Mehrwert an Wirkung, aber jede Menge Mehrbelastung für die Umwelt.
Je intensiver der Geruch oder je bunter das Etikett – desto größer oft die Illusion von Sauberkeit.
Unsere Produkte sind nicht nur für Oberflächen gemacht – sondern auch für das Wasser danach.
Leicht biologisch abbaubar, mikroplastikfrei, frei von Duftstoffen & Enzymen.
Damit der letzte Tropfen aus deiner Flasche kein Problem für das nächste Gewässer wird.
🫁 Chemikalien in Reinigern
was deine Haut (und Lunge) täglich mitmacht
Wenn du Flächen desinfizierst oder Kleidung vorbehandelst, entsteht oft ein Nebel aus chemischen Stoffen.
Viele davon kommen auf deine Haut oder in deine Lunge, auch wenn du sie gar nicht wahrnimmst.
Was wie ein sauberer Moment aussieht, kann für deinen Körper eine stille Belastung sein.
Typische Reizstoffe in Reinigern sind Tenside, Duftstoffe, Konservierer, Enzyme oder Alkohol.
Sie greifen die natürliche Schutzschicht der Haut an, können trocken machen, jucken, brennen oder Entzündungen fördern.
Vor allem bei Menschen mit sensibler Haut oder Vorerkrankungen (z. B. Neurodermitis) ein echtes Problem.
Eine Studie der Universität Bergen (Norwegen, 2018) mit über 6.000 Teilnehmer:innen zeigt:
Regelmäßige Nutzung von Reinigungsmitteln wirkt sich ähnlich schädlich auf die Lungenfunktion aus wie das Rauchen von 20 Zigaretten täglich.
Besonders betroffen: Frauen, die beruflich oder zu Hause regelmäßig reinigen.
Kinderhaut ist dünner, das Immunsystem noch nicht voll entwickelt.
Was du auf deiner Oberfläche sprühst, landet schnell auf ihren Händen – und im schlimmsten Fall im Mund.
Auch Schwangere, Allergiker:innen oder Menschen mit Atemwegserkrankungen sind stärker betroffen als viele denken.
Viele Produkte tragen kein echtes Gefahrensymbol – obwohl sie problematische Stoffe enthalten.
Bezeichnungen wie „sensitiv“, „hautfreundlich“ oder „für Allergiker geeignet“ sind nicht gesetzlich geschützt.
Das schafft ein falsches Gefühl von Sicherheit – und lässt echte Reizstoffe unter dem Radar.
Unsere Produkte kommen ohne reizende Enzyme, synthetische Duftstoffe oder aggressive Konservierer aus.
Hautfreundlich. Atemfreundlich. Alltagstauglich.
Denn saubere Luft beginnt nicht draußen – sondern in deinem Zuhause.
🧽 Nachhaltig putzen im Familienalltag
geht das überhaupt?
Wer Kinder, Job und Haushalt unter einen Hut bringen will, greift oft zu dem, was schnell wirkt und intensiv riecht.
Aber genau hier liegt das Problem: Viele klassische Reiniger sind nicht nur überdosiert, sondern auch belastend für die ganze Familie – ohne wirklich effektiver zu sein.
Kinder haben intensiveren Hautkontakt mit Oberflächen: Sie krabbeln, lutschen an Gegenständen, waschen sich nicht ständig die Hände.
Was du auf dem Boden oder Tisch verteilst, landet früher oder später auf ihrer Haut – oder in ihrem Körper.
Und die wenigsten Reiniger wurden für diese Nähe gemacht.
Weniger ist hier tatsächlich mehr.
Je übersichtlicher die Inhaltsstoffe, desto geringer das Risiko von Reizungen oder ungewollten Reaktionen.
Pflanzenbasierte, parfümfreie und enzymfreie Produkte sind besonders für Kinderhaushalte empfehlenswert.
Wenn Kinder sehen, wie mit Respekt gegenüber Umwelt & Gesundheit umgegangen wird, übernehmen sie das langfristig.
Nachhaltigkeit im Alltag zu leben, bedeutet nicht Perfektion – sondern Bewusstsein.
Und das fängt oft mit einem einfachen Spray an.
Kein schlechtes Gewissen – aber bessere Entscheidungen.
Produkte, die funktionieren, ohne auf aggressiven Inhalt zu setzen. Verpackungen, die recycelbar oder nachfüllbar sind. Und Systeme, die man im Alltag wirklich anwenden kann – auch, wenn’s mal stressig wird.
Unsere Produkte sind so konzipiert, dass sie auch im Trubel funktionieren:
Effektiv, aber reizfrei. Klar in der Anwendung. Frei von allem, was du nicht brauchst.
Denn wenn etwas für empfindliche Haut funktioniert, ist es auch gut für den Alltag.
🖐️ Reinigungsmittel, Kinder & Hautkontakt
was du wissen solltest
Sie ist dünner, empfindlicher und durchlässiger.
Das bedeutet: Was bei Erwachsenen nur leicht reizt, kann bei Kindern schnell zu Ausschlägen, Juckreiz oder Trockenheit führen.
Und da Kinder fast alles mit den Händen (oder dem Mund) erkunden, ist der Hautkontakt intensiver als bei jedem Erwachsenen.
Duftstoffe, Konservierungsmittel, Enzyme oder aggressive Tenside gehören zu den häufigsten Hautreizern in klassischen Reinigern.
Sie greifen den natürlichen Schutzfilm an und können die Haut aus dem Gleichgewicht bringen.
Vor allem Produkte, die „intensiv“, „ultrastark“ oder „extra hygienisch“ wirken sollen, enthalten oft genau diese Stoffe.
Viele Produkte werben mit „sensitive“ oder „dermatologisch getestet“ – doch das sagt oft wenig aus.
Nur weil etwas getestet wurde, heißt es nicht, dass es auch gut verträglich oder für Kinder geeignet ist.
Was wirklich hilft: Wenige Inhaltsstoffe, keine Duftstoffe, keine unnötige Chemie.
Manchmal tritt die Reizung nicht sofort auf, sondern nach wiederholtem Kontakt:
Rötungen, trockene Stellen, Ekzeme, Brennen – besonders an Händen, Handgelenken oder im Gesicht.
Kinder können diese Reaktionen oft nicht klar benennen – sie kratzen, sind unruhig oder meiden Berührung.
- Setze auf duftstofffreie, enzymfreie, pflanzliche Reiniger
- Wasche nach dem Putzen die Hände gründlich
- Nutze Produkte, die klar deklarieren, was drin ist – und was nicht
- Achte auf Zertifizierungen oder Hinweise wie: „Für Allergiker geeignet“, „parfümfrei“, „ohne Konservierungsstoffe“
ecophil denkt Inhaltsstoffe zu Ende – nicht nur bis zum Etikett
Unsere Produkte sind konsequent frei von reizenden Inhaltsstoffen –
kein Parfüm, keine Enzyme, keine hautschädlichen Rückstände.
Weil dein Zuhause nicht nur sauber, sondern auch sicher für kleine Hände sein sollte.
🧬 Enzyme bei Neurodermitis & Allergien
unterschätzte Auslöser im Alltag
Enzyme sind in vielen Reinigern enthalten, weil sie Flecken besonders effektiv zersetzen können.
Was viele nicht wissen: Diese Eiweißstoffe gelten als einer der häufigsten Auslöser für Hautirritationen im Haushalt.
Bei Menschen mit Neurodermitis oder Allergien reagiert das Immunsystem überempfindlich auf Fremdstoffe – darunter auch Enzyme.
Die Haut kann bereits bei geringem Kontakt mit Rötung, Brennen oder Entzündung antworten – selbst wenn das Produkt „hautfreundlich“ he
Vor allem in Sprühreinigern oder beim Ausspülen von Wäsche können Enzyme vernebelt und eingeatmet werden.
Sie reizen dabei nicht nur die Haut, sondern auch die Schleimhäute und Atemwege – was zu Husten, Juckreiz oder sogar Asthma führen kann.
Laut dem deutschen Ärzteblatt zählen proteolytische Enzyme zu den häufigsten Sensibilisierungsstoffen in der Reinigungsbranche.
Schon minimale Mengen können ausreichen, um allergische Reaktionen auszulösen – vor allem bei wiederholtem Kontakt.
Viele enzymhaltige Produkte kombinieren aggressive Wirkstoffe – z. B. Konservierungsmittel oder Duftstoffe – mit den eigentlichen Enzymen.
Für empfindliche Haut entsteht so eine Mischung, die kaum kalkulierbar ist.
Wir setzen bewusst auf Reinigung ohne Enzyme – weil Hautschutz für uns kein Extra ist, sondern Standard.
Unsere Produkte sind geeignet für Allergiker:innen, Menschen mit Neurodermitis oder sensible Haut –
stark zur Flecken, sanft zur Haut.
🛒 Reizfreie Reinigung
worauf du beim Kauf wirklich achten solltest
Begriffe wie „hautfreundlich“, „sanft“ oder „sensitiv“ sind nicht geschützt.
Wirklich wichtig ist, was hinten draufsteht – nicht vorn.
Lerne, die INCI-Liste zu lesen: je kürzer, je verständlicher und je natürlicher, desto besser.
Oft verstecken sich problematische Stoffe hinter harmlos klingenden Namen:
- Parfum = Sammelbegriff für viele Duftstoffe
- Methylisothiazolinone = Konservierungsstoff mit hohem Allergierisiko
- Protease, Amylase, Lipase = klassische Enzyme in Reinigern
→ Diese Begriffe sollten bei sensibler Haut rote Flaggen sein.
Ein gutes Reinigungsmittel braucht keine 30 Inhaltsstoffe.
Wirkstoffe wie pflanzliche Tenside, Zitronensäure, Alkohol oder Salz reichen oft völlig aus.
Je einfacher die Rezeptur, desto geringer das Risiko – und desto klarer das Versprechen.
„Dermatologisch getestet“ heißt nur, dass das Produkt irgendwo, irgendwie getestet wurde – nicht unbedingt mit gutem Ergebnis.
Achte lieber auf Hinweise wie:
- „Ohne Duftstoffe“
- „Ohne Enzyme“
- „Für Allergiker geeignet (DAAB geprüft)“
Was sanft zur Haut ist, ist meist auch sanft zur Umwelt.
Produkte ohne Mikroplastik, aggressive Chemie oder synthetische Duftstoffe sind nicht nur sicherer für dich, sondern auch für dein Abwasser.
Unsere Produkte sind frei von allem, was du nicht brauchst –
kein Parfüm, keine Enzyme, keine versteckten Reizstoffe.
Du erkennst, was drin ist. Du spürst, was es bewirkt. Und du weißt: Das tut niemandem weh – auch nicht deiner Haut.