🧬 Mikroplastik im Körper – kein Mythos
was Studien längst zeigen
Mikroplastik sind winzige Kunststoffpartikel – kleiner als 5 Millimeter – oft so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht erkennen kann. In Reinigern werden sie z. B. als Träger für Duftstoffe, Bindemittel oder Füllstoff eingesetzt.
Unsichtbar, aber trotzdem überall – auch dort, wo sie nicht hingehören.
Was beim Putzen in den Abfluss fließt, landet meist in Kläranlagen – doch viele dieser Partikel sind so klein, dass sie einfach hindurchrutschen.
So gelangen sie in Flüsse, Seen und Meere – und kehren am Ende über Fisch, Muscheln oder Trinkwasser zu uns zurück.
Wir nehmen Mikroplastik täglich auf – z. B. durch:
- Trinkwasser (Leitungs- & Flaschenwasser)
- Luft (über Fasern, Abrieb & Staub)
- Nahrung (vor allem Meeresfrüchte)
- Kosmetik & Reinigungsprodukte, die nicht rückstandsfrei abbaubar sind
nicht rückstandsfrei abbaubar sind
Die Aufnahme ist also nicht vermeidbar – aber reduzierbar.
Die Forschung steht noch am Anfang, aber erste Hinweise deuten auf:
- Zellstress & Entzündungen
- Beeinflussung des Immunsystems
- Hormonelle Störungen
- Veränderung der Darmflora
Besonders bedenklich: Mikroplastik kann Bindemittel für andere Schadstoffe sein – z. B. Pestizide, Schwermetalle oder Weichmacher.
Gerade für sensible Gruppen ein ernstzunehmendes Risiko.
Wer am meisten betroffen ist:
- Schwangere
- Kleinkinder
- Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind besonders empfindlich
Mikroplastik wird von Wasserorganismen mit Nahrung verwechselt.
Es kann in Organen und Gewebe stecken bleiben, die Verdauung blockieren und das Immunsystem schwächen.
Fische, Muscheln und Plankton sind besonders betroffen – und damit die Basis unserer Nahrungskette.
Unsere Produkte sind zu 100 % mikroplastikfrei. Wir verzichten auf alle Formen von Kunststoffzusätzen – ob pulver, flüssig oder verkapselt.
Wir setzen auf pflanzenbasierte Inhaltsstoffe, die wirken – und keine Rückstände hinterlassen. Denn saubere Kleidung sollte nicht zu schmutzigem Wasser führen.
Sauber für dich. Und fürs Wasser.
🧪 Enzyme in Reinigern
kleine Helfer mit großem Risiko
Enzyme sind biologische Eiweißmoleküle, die bestimmte Stoffe gezielt aufspalten – zum Beispiel Fett, Stärke oder Eiweiß (wie in Blut oder Milch). In vielen Reinigern werden sie eingesetzt, weil sie besonders bei niedrigeren Temperaturen Flecken „biologisch zersetzen“ können.
In der Theorie effizient. In der Praxis oft überbewertet – und für viele Menschen problematisch.
Was im Labor funktioniert, ist im Alltag oft problematisch:
- Enzyme reagieren empfindlich auf Temperatur und Lagerung
- Sie können Flecken nur dann spalten, wenn sie lange genug einwirken
- Ihre Wirkung lässt bei falscher Anwendung schnell nach
- Sie belasten bei der Herstellung häufig Wasser & Energie
Und das größte Problem: Sie sind nicht für alle Menschen geeignet.
Weil Enzyme Eiweiße sind, können sie allergische Reaktionen auslösen. Kontakt mit Haut oder Atemwegen kann zu Juckreiz, Ausschlägen oder Atembeschwerden führen
Besonders betroffen sind:
- Kinderhaut
- Menschen mit Neurodermitis
- Personen mit chemischen oder biologischen Allergien
Deshalb setzen viele medizinische Fachstellen auf enzymfreie Reinigungsmittel.
Enzyme in Reinigern werden industriell hergestellt – oft aus genetisch veränderten Mikroorganismen. Die Rückstände gelangen über das Abwasser in die Natur, wo sie – ähnlich wie Mikroplastik – kaum abgebaut werden.
Langzeitwirkungen auf Wasserorganismen sind bislang nicht vollständig erforscht.
Enzyme klingen „natürlich“, wirken beeindruckend und lassen sich gut vermarkten.
Aber: Die Risiken werden oft ausgeblendet – ebenso wie die Umweltbelastung.
Wir verzichten bei all unseren Produkten konsequent auf Enzyme.
Nicht, weil wir gegen Biotechnologie sind – sondern weil wir glauben, dass pflanzliche Tenside & natürliche Wirkstoffe oft die bessere, hautfreundlichere Wahl sind.
Wir setzen auf pflanzliche Wirkstoffe, die hautfreundlich, biologisch abbaubar und nachhaltig sind.
Weil echte Wirkung niemanden reizt – im doppelten Sinne.
🌸 Duftstoffe in Reinigern
Gewohnheit oder Gesundheitsrisiko?
Sauberkeit wird oft mit Geruch gleichgesetzt. Deshalb enthalten viele Reiniger synthetische Duftstoffe, die nichts reinigen – sondern nur den Eindruck von Frische erzeugen.
Diese Gerüche bleiben nicht nur in der Luft, sondern oft auch auf Haut, Textilien und Schleimhäuten.
Der Begriff „Parfüm“ klingt harmlos – ist aber ein Sammelbegriff für teils hundert verschiedene Substanzen, darunter häufig Allergene, Lösungsmittel oder hormonaktive Stoffe. Solange sie unterhalb gewisser Grenzwerte bleiben, müssen sie nicht einzeln deklariert werden.
Die Folge: Viele wissen gar nicht, was sie da täglich einatmen.
Duftstoffe dringen über Haut und Atemwege in den Körper ein.
Sie gelten als mögliche Auslöser für:
- Kopfschmerzen
- Schleimhautreizungen
- Allergien oder Asthmaanfälle
- Hautreaktionen, besonders bei empfindlicher Haut
Besonders gefährdet: Kinder iund Asthmatiker:innen & Allergiker:innen
Studien zeigen, dass selbst geringe Mengen langfristig Reizungen hervorrufen können.
Viele Duftstoffe sind nicht wasserlöslich und nur schwer biologisch abbaubar.
Sie überstehen Kläranlagen, lagern sich in Wasserorganismen ab und können sich dort anreichern – dieser Effekt wird als Bioakkumulation bezeichnet.
Die Langzeitwirkung auf Ökosysteme ist bedenklich – aber noch kaum erforscht.
Duft wirkt emotional – und emotional verkauft.
Das wissen Hersteller und setzen oft gezielt auf intensive Parfüms, um das Gefühl von „effektiver Reinigung“ zu erzeugen.
Doch Sauberkeit lässt sich nicht riechen – sie lässt sich nur ehrlich machen.
Unsere Produkte kommen komplett ohne synthetische Duftstoffe aus. Denn wir wollen Wirkung spürbar machen – nicht riechbar.
Unsere einzige Ausnahme ist unser Waschmittel mit bio-zertifiziertem Jasminduft – rein natürlich, ohne versteckte Chemie.
🌱 Was bedeutet biologisch abbaubar – wirklich?
„Biologisch abbaubar“ bedeutet, dass ein Stoff durch Mikroorganismen zersetzt werden kann – meist in Wasser, CO₂ und Biomasse.
Aber: Was genau „abbaubar“ heißt, ist gesetzlich nicht einheitlich geregelt. Das nutzen viele Marken für unklare Werbeversprechen.
Nicht jeder „abbaubare“ Stoff zersetzt sich in der Natur. Viele brauchen spezielle Bedingungen wie hohe Temperaturen, bestimmte Bakterien oder Industrieanlagen.
Manche Stoffe überdauern in der Umwelt Jahre oder sogar Jahrzehnte – obwohl sie technisch „abbaubar“ wären.
Selbst wenn ein Inhaltsstoff zerfällt – was bleibt dabei zurück?
Einige Bestandteile setzen beim Abbau:
- Mikroplastikpartikel frei
- Hormonwirksame Rückstände
- Chemische Verbindungen, die Wasserlebewesen schaden können
Also: Abbau allein ist nicht genug – auch die Nebenwirkungen zählen.
Viele Produkte werben mit „biologisch abbaubar“, ohne anzugeben:
- unter welchen Bedingungen
- in welcher Zeit
- zu welchem Anteil
So entsteht ein grünes Image – das aber in der Realität keinen messbaren Umweltnutzen bringt.
- Achte auf den Zusatz „leicht biologisch abbaubar“
- Frag beim Hersteller nach, wenn keine Infos zur Abbaubarkeit angegeben sind
- Weniger Inhaltsstoffe = weniger Risiko beim Abbau
ecophil denkt Inhaltsstoffe zu Ende – nicht nur bis zum Etikett, sondern bis ins Wasser.
Unsere Rezepturen bestehen aus wenigen, sorgfältig gewählten Inhaltsstoffen – alle auf pflanzlicher oder natürlicher Basis und vollständig leicht biologisch abbaubar.
Und das nicht irgendwann – sondern meist schon innerhalb weniger Tage.
Was drin ist – und wie es sich abbaut:
- Pflanzliche Tenside: leicht abbaubar nach OECD, meist innerhalb von 5–7 Tagen
- Salz [Natriumchlorid]: wird vom Wasserkreislauf aufgenommen, nicht als Schadstoff bewertet
- Zitronensäure: vollständig abbaubar durch natürliche Mikroorganismen in wenigen Tagen
- Harnstoff [Urea]: biologisch gut verträglich, schneller Abbau in Boden & Wasser
- Alkohol [Isopropanol]: verdunstet größtenteils & wird im Abwasser rasch abgebaut
Ergebnis: Unsere Produkte zerfallen in kürzester Zeit in harmlose Bestandteile - weil wir wissen: Was ins Wasser geht, bleibt nicht dort – es kommt zurück.
♻️ Green-PE – Pflanzlich verpackt, aber kein Etikettentrick
Es sieht aus wie normales Plastik. Es fühlt sich genauso an. Aber es wird nicht aus Erdöl gemacht – sondern aus Zuckerrohr.
Green-PE ist ein biobasierter Kunststoff, der aus Pflanzen wächst statt aus fossilen Rohstoffen gefördert zu werden.
Das allein macht ihn nicht perfekt – aber es macht einen Unterschied.
Zuckerrohr speichert beim Wachsen CO₂ aus der Atmosphäre. Aus dem Saft entsteht Bioethanol – und daraus wird durch chemische Prozesse das Polyethylen für unsere Flaschen.
Der Vorteil: Die Herstellung verursacht deutlich weniger Emissionen als konventionelles Plastik – und basiert auf nachwachsenden Ressourcen.
Green-PE ist kein Wundermaterial. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung
- Es besteht zu 96% aus pflanzlichem Material
- Beim Anbau bindet es aktiv CO₂
- Es ist vollständig recyclebar
- Es verursacht weniger CO₂-Emissionen in der Gesamtbilanz
Es hilft, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. Es bringt kein neues Erdöl in Umlauf. Und es ist zu 100 % recycelbar – also ein Teil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.
Im Vergleich zu herkömmlichem Plastik ist es das deutlich sauberere Verpackungsmaterial – nicht nur rechnerisch, sondern spürbar.
Green-PE ist kein Widerspruch zu Recycling – sondern eine Ergänzung.
Denn: Viele Rezyklate enthalten noch Weichmacher, Farbreste oder Stoffe, die nicht für sensible Anwendungen geeignet sind (z. B. Reinigungsmittel, die auf Kleidung oder Haut gelangen).
Wir kombinieren:
Biobasiertes Material + recycelbare Flasche = nachhaltig und sicher.
Es ist nicht kompostierbar. Und das ist sogar gut so. Denn kompostierbare Kunststoffe landen oft im falschen Müllsystem oder zerfallen zu Mikroplastik.
Green-PE ist bewusst langlebig – damit es wiederverwertet werden kann.
Wegwerfen war nie der Plan.
Weil Wirkung auch beim Drumherum zählt. Unsere Flaschen bestehen aus Green-PE, weil es:
- ressourcenschonend ist
- CO₂ spart
- sicher & langlebig bleibt
- zu 100% recyclebar ist
Kein Etikettentrick – sondern ein echtes Material mit Wirkung.
Kein Etikettentrick – sondern ein echtes Material mit Wirkung.